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Tether-System für Langzeitüberwachung mit Glasfaser

Referenzarchitektur mit kontinuierlicher Bodenstromversorgung, Tageslicht- und Wärmebildsensorik, Glasfaserverbindung und HDMI-Ausgabe an die Leitstelle.

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Tether-System für Langzeitüberwachung mit Glasfaser

Diese Architektur kombiniert kontinuierliche Stromversorgung und Glasfaserdatenübertragung im Tether-Kabel, damit das Fluggerät über lange Zeit stabil an einem Beobachtungspunkt eingesetzt werden kann.

Tageslicht- und Wärmebilder werden zur Bodenstation übertragen und können dort per HDMI an Anzeige-, Aufzeichnungs- oder Führungssysteme ausgegeben werden.

Flugplattform, optische Transceiver, Nutzlastschnittstellen und das gewünschte Ausgabeformat am Boden müssen zu Projektbeginn gemeinsam festgelegt werden.

Umfang und Grenzen der Lösung

Tether-System für Langzeitüberwachung mit Glasfaser: Referenzarchitektur mit kontinuierlicher Bodenstromversorgung, Tageslicht- und Wärmebildsensorik, Glasfaserverbindung und HDMI-Ausgabe an die Leitstelle.

Welche Aufgabe die Lösung abdeckt

Diese Seite beschreibt eine für die genannte Mission prüfbare Konfiguration. Sie hilft, Bodengerät, Tether-Kabel, Bordwandlung und Nutzlast als zusammenhängendes System festzulegen.

Kein universelles Plug-and-play-Kit

Die endgültige Ausführung hängt von Fluggeräteversion, Bus- und Batteriespannung, Dauer- und Spitzenleistung, Nutzlast, Schnittstellen, Höhe, Standortversorgung und Umgebung ab. Die Kompatibilität wird projektbezogen bestätigt.

Gesamte Architektur der Energiekette

Bodenseite

Die Bodenseite umfasst typischerweise Eingangsschutz, Leistungswandlung, Not-Aus, Überwachung und Kabelmanagement. Netzform, Leistung, Kühlung und Erdung werden passend zum Einsatzort ausgelegt.

Bordseite und Nutzlast

Das Kabel überträgt Hochvolt-Gleichspannung zum Bordmodul, das sie für Fluggerät oder Nutzlast umsetzt. Backup-Batterie, Steckverbinder, Schwerpunkt, Kabelzug und Datenverbindung werden mitgeprüft.

Erforderliche Angaben vor der Auslegung

Fluggerät und Nutzlast

  • Gerätehersteller, genaue Modellbezeichnung, Ausführungsstand und vorgenommene Umbauten
  • Spannungsbereich von Batterie oder Gleichspannungsbus
  • Dauerleistung, Spitzenleistung und Dauer der Spitze
  • Steckverbinder, Bauraum, Gewichtsreserve und Kommunikationsschnittstellen

Mission und Einsatzort

  • Arbeitshöhe, Missionsdauer und gewünschte Kabellänge
  • Verfügbare AC-Einspeisung, Spannung, Phasen und Leistung
  • Temperatur, Höhe, Wind, Regen, Staub und Korrosion
  • Bedarf an Glasfaser, Ethernet oder anderem Datenkanal

Elektrische und mechanische Integration

Prüfung der elektrischen Schnittstellen

Zu prüfen sind Spannungen, stationäre und transiente Ströme, Schutzschwellen, Isolation, Erdung, Pinbelegung und Batterieübernahme nach einem Fehler. Modellname oder Spitzenleistung allein reichen nicht aus.

Mechanik und Kabelintegration

Das Bordmodul muss Gewichts-, Schwerpunkt-, Kühlungs-, Vibrations- und Befestigungsgrenzen einhalten. Durchmesser, Linienmasse, Windlast, Biegeradius und Winden­geschwindigkeit beeinflussen Höhe und Stabilität.

Prüf- und Abnahmeplan

Prüfstand und Bodentest

Empfohlen sind Leerlauf, stufenweise Last, Nennlast und vorgesehene Transienten mit Aufzeichnung von Ein- und Ausgang, Wirkungsgrad, Temperatur, Alarmen und Schutzfunktionen. Abweichungen werden vor dem Flug geklärt.

Flugtest und Standortabnahme

Unter kontrollierten Bedingungen werden Start, Landung, Kabelausgabe und -einzug, Schwebeflug, Nutzlast, Netzausfall und Rückholung geprüft. Höhe und Umgebung werden nach dokumentierten Kriterien schrittweise erweitert.

Betriebssicherheit und Wartung

Vor jeder Mission

  • Kabel, Steckverbinder, Erdung, Not-Aus und Winde prüfen
  • Wetter, Luftraum, Absperrung, Rollen und Landezone bestätigen
  • Batterie, Nutzlastbefestigung, Kühlung und Alarme kontrollieren

Während und nach der Mission

  • Spannung, Strom, Temperatur, Kabelzug, Winde und Warnungen überwachen
  • Abbruchkriterien, Stromausfall und manuelle Rückholung festlegen
  • Auffälligkeiten protokollieren und Kabel, Schnittstellen und Kühlung prüfen

Angebot und Lieferumfang

Was das Angebot ausweisen sollte

Das Angebot nennt Bodeneinheit, Bordmodul, Kabel, Winde, Adapter, Zubehör, Ersatzteile, Dokumente, Prüfungen, Lieferzeit und Transport und trennt Standard- von Optionspositionen.

Welche Angaben einzureichen sind

Senden Sie Fluggeräte- und Nutzlastdaten, Höhe, Standortversorgung, Zielort, Menge und Zeitplan. Vollständige Angaben ermöglichen eine belastbare Kompatibilitäts- und Lieferauskunft.

Wichtige Integrationspunkte

  • Strom- und Datenschnittstellen der Tageslicht- und Wärmebildkameras
  • Faseranzahl, Bandbreite und Abschlussgeräte
  • Einsatzhöhe, Kabelmasse und Windlast
  • Anzeige-, Aufzeichnungs- und Netzwerkanforderungen der Leitstelle

Live-Chat

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