Eine Tether-Stromversorgung reduziert Akkuwechsel während der eVTOL-Entwicklung und erleichtert längere Versuche zu Schwebeflug, Schub und Thermik.
Die Bodenstation überträgt Hochspannungs-Gleichstrom, um Strom und Kabelverluste zu begrenzen. Das Bordmodul wandelt die Energie auf die Bordnetzspannung des Fahrzeugs.
Der Versuchsaufbau muss Kabelzug und Luftwiderstand, elektrische Schutzfunktionen, Reserveversorgung und Grenzen des Flugbereichs gemeinsam berücksichtigen.
Umfang und Grenzen der Lösung
Tether-Stromversorgung für Flugtests leichter eVTOL: Eine Hochspannungsquelle am Boden, ein leichtes Kabel und bordseitige DC/DC-Wandlung ermöglichen längere und reproduzierbare Schwebe- und Antriebstests.
Welche Aufgabe die Lösung abdeckt
Diese Seite beschreibt eine für die genannte Mission prüfbare Konfiguration. Sie hilft, Bodengerät, Tether-Kabel, Bordwandlung und Nutzlast als zusammenhängendes System festzulegen.
Kein universelles Plug-and-play-Kit
Die endgültige Ausführung hängt von Fluggeräteversion, Bus- und Batteriespannung, Dauer- und Spitzenleistung, Nutzlast, Schnittstellen, Höhe, Standortversorgung und Umgebung ab. Die Kompatibilität wird projektbezogen bestätigt.
Gesamte Architektur der Energiekette
Bodenseite
Die Bodenseite umfasst typischerweise Eingangsschutz, Leistungswandlung, Not-Aus, Überwachung und Kabelmanagement. Netzform, Leistung, Kühlung und Erdung werden passend zum Einsatzort ausgelegt.
Bordseite und Nutzlast
Das Kabel überträgt Hochvolt-Gleichspannung zum Bordmodul, das sie für Fluggerät oder Nutzlast umsetzt. Backup-Batterie, Steckverbinder, Schwerpunkt, Kabelzug und Datenverbindung werden mitgeprüft.
Erforderliche Angaben vor der Auslegung
Fluggerät und Nutzlast
- Gerätehersteller, genaue Modellbezeichnung, Ausführungsstand und vorgenommene Umbauten
- Spannungsbereich von Batterie oder Gleichspannungsbus
- Dauerleistung, Spitzenleistung und Dauer der Spitze
- Steckverbinder, Bauraum, Gewichtsreserve und Kommunikationsschnittstellen
Mission und Einsatzort
- Arbeitshöhe, Missionsdauer und gewünschte Kabellänge
- Verfügbare AC-Einspeisung, Spannung, Phasen und Leistung
- Temperatur, Höhe, Wind, Regen, Staub und Korrosion
- Bedarf an Glasfaser, Ethernet oder anderem Datenkanal
Elektrische und mechanische Integration
Prüfung der elektrischen Schnittstellen
Zu prüfen sind Spannungen, stationäre und transiente Ströme, Schutzschwellen, Isolation, Erdung, Pinbelegung und Batterieübernahme nach einem Fehler. Modellname oder Spitzenleistung allein reichen nicht aus.
Mechanik und Kabelintegration
Das Bordmodul muss Gewichts-, Schwerpunkt-, Kühlungs-, Vibrations- und Befestigungsgrenzen einhalten. Durchmesser, Linienmasse, Windlast, Biegeradius und Windengeschwindigkeit beeinflussen Höhe und Stabilität.
Prüf- und Abnahmeplan
Prüfstand und Bodentest
Empfohlen sind Leerlauf, stufenweise Last, Nennlast und vorgesehene Transienten mit Aufzeichnung von Ein- und Ausgang, Wirkungsgrad, Temperatur, Alarmen und Schutzfunktionen. Abweichungen werden vor dem Flug geklärt.
Flugtest und Standortabnahme
Unter kontrollierten Bedingungen werden Start, Landung, Kabelausgabe und -einzug, Schwebeflug, Nutzlast, Netzausfall und Rückholung geprüft. Höhe und Umgebung werden nach dokumentierten Kriterien schrittweise erweitert.
Betriebssicherheit und Wartung
Vor jeder Mission
- Kabel, Steckverbinder, Erdung, Not-Aus und Winde prüfen
- Wetter, Luftraum, Absperrung, Rollen und Landezone bestätigen
- Batterie, Nutzlastbefestigung, Kühlung und Alarme kontrollieren
Während und nach der Mission
- Spannung, Strom, Temperatur, Kabelzug, Winde und Warnungen überwachen
- Abbruchkriterien, Stromausfall und manuelle Rückholung festlegen
- Auffälligkeiten protokollieren und Kabel, Schnittstellen und Kühlung prüfen
Angebot und Lieferumfang
Was das Angebot ausweisen sollte
Das Angebot nennt Bodeneinheit, Bordmodul, Kabel, Winde, Adapter, Zubehör, Ersatzteile, Dokumente, Prüfungen, Lieferzeit und Transport und trennt Standard- von Optionspositionen.
Welche Angaben einzureichen sind
Senden Sie Fluggeräte- und Nutzlastdaten, Höhe, Standortversorgung, Zielort, Menge und Zeitplan. Vollständige Angaben ermöglichen eine belastbare Kompatibilitäts- und Lieferauskunft.
Eingangsdaten für das Testsystem
- Bordnetzspannung sowie Dauer- und Spitzenleistung des Fahrzeugs
- Schwebehöhe, Versuchsdauer und Bewegungsbereich
- Montage, Kühlung und Einfluss auf den Schwerpunkt
- Verhalten bei Netzausfall, Reserveakku und bodenseitige Verriegelungen

